• Standort

    So finden Sie uns!

    Unsere Praxis ist nahe dem Zentrum von Bergisch Gladbach gelegen.
    Sie erreichen uns bequem auch mit dem Bus. Entfernung bis zur nächsten Haltestelle ca. 200m.

    Zahnärzte R.Schmitz & M.Ebel Gemeinschaftspraxis

    Odenthaler Str. 132
    51465 Bergisch Gladbach

    Telefon: 0 22 02 / 3 26 28
    Telefax: 0 22 02 / 4 12 81

    Sprechzeiten

    Montag bis Donnerstag
    von 8.00 bis 20.00 Uhr

    Freitag
    von 8.00 bis 18.30 Uhr

    Termine nach Vereinbarung!

    Barrierefreier Zugang & Parkplätze

    Für unsere Patienten stehen auch eigene Parkplätze im Hof zur Verfügung.
    Bei der Einrichtung unserer Praxis haben wir auf einen barrierefreien, rollstuhlgeeigneten Zugang geachtet.

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Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation

Was ist das?

Bei ca. 25-43% der Kinder in Deutschland brechen bestimmte Zahngruppen im Milch-, als auch im bleibenden Gebiss mit gelben oder braunen Flecken, in seltenen Fällen sogar komplett zerstört, durch. Die Zahl der betroffenen Kinder steigt weltweit. Da meistens die bleibenden Frontzähne und die ersten Molaren betroffen sind, heißt diese Erkrankung Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (Molar= Backenzahn, Inzisivus = Frontzahn), kurz MIH.

Solche Patienten klagen über Zahnschmerzen beim Zähneputzen, beim Verzehr von süßen und heißen Speisen sowie beim Kauen. Der Zahnschmelz ist sehr weich und kann sogar bei der Nahrungszerkleinerung abbröckeln. In der Folge sind diese Zähne kariesanfällig. Ein weiteres Problem stellt die ungünstige Ästhetik dar, vor allem dann, wenn die Frontzähne des Kindes betroffen sind.

Wie kommt es dazu?

Leider ist die Ursache weitestgehend unbekannt. Sie hat nichts mit einer übermäßigen Zuckerzufuhr zu tun. Es wird in der Wissenschaft in verschiedene Richtungen geforscht. Diskutiert werden u.a Umweltgifte wie Bisphenol A oder Dioxin, als auch verschiedene Infektionserkrankungen oder genetische Störungen. Man vermutet allerdings ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Sicher ist, dass die zahnschmelzbildenen Zellen beeinträchtigt werden. Daher lässt sich der Zeitraum der Schädigung vom achten Schwangerschaftsmonat bis zum vierten Lebensjahr eingrenzen.

Was kann man tun?

Werden diese Zähne rechtzeitig behandelt, lassen sich diese durch spezielle Zahncremes, Füllungen oder Fissurenversiegelungen behandeln. Bei größeren Defekten ist eine Überkronung mit konfektionierten Metallkronen indiziert. In selten Fällen müssen solche Zähne entfernt werden – mit anschließendem kieferorthopädischen Lückenschluss.


Sollte ihr Kind betroffen sein, dann informieren wir Sie gerne über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.